ZitadellenJazznacht 2014

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Die 18te traditionelle Zitadellen-Jazznacht findet in diesem Jahr am 3. Mai zum achtzehnten Mal in der Jülicher Zitadelle statt. Die frühzeitliche Festungsanlage bildet wieder einmal eine herrliche Kulisse für ein Jazzspektakel vom Feinsten.
Zu sehen und zu hören sind wieder sechs Bands unterschiedlicher Stilrichtungen, so dass es dem Besucher schwer fällt, sich für eine der beiden Bühnen zu entscheiden, der Schlosskapelle oder dem Pädagogischen Zentrum.
Der Start ist wieder um 18.30 Uhr, wenn der Museumsleiter Marcell Perse zu einer Führung durch die Zitadelle einlädt. Begleitet werden die Besucher von den Friends Of Dixieland. Die Musiker aus dem Ruhrgebiet, die schon vor 35 Jahren zusammen gejazzt haben, vermitteln bei ihren Auftritten alten und neuen Liebhabern des Oltime Jazz die Gewissheit, nicht nach New Orleans reisen zu müssen, um urwüchsigen Jazz zu genießen. Jazzklänge an Orten, wo der gewöhnliche Besucher nicht so leicht zu finden ist und es Informationen über die Geschichte Zitadelle gibt, die man in Bücher nicht nachlesen kann.
Um 20 Uhr starten dann die Konzerte in der Schlosskapelle und im Pädagogischem Zentrum: Das Joscho Stephan Quartett und den Torunsky Brothers.
Joscho Stephan spielte bereits vor 15 Jahren erstmals auf der Zitadellen Jazznacht. Damals als noch nicht so bekanntes Talent stark beachtet, zählt er heute zu den größten Gitarrenvirtuosen, der mit vielen Musikgrößen auftritt und insbesondere in Nashville und New York begeistert gefeiert wird.
Ruhiger geht es weiter mit den Torunsky Brothers zu. Ein Duo, das 2011 in der Schweiz gegründet wurde und heute in den Niederlanden leben. Sie sind Vertreter der niederländisch/deutsch/ amerikanischen Jazzszene, ausgezeichnet mit großen Preisen. Wir können uns auf das subtile Zusammenspiel von Bassklarinette und Saxophon freuen.
Kontrastreiche kann es danach wohl kaum sein: Superfro mir seinem Nu-Jazz-Sound. Das Quartett aus dem Rhein-Main-Gebiet begeistert neben der humorvollen und berührenden Moderation mit energiegeladenen Kompositionen. Ein Heidenspaß für Musiker und Zuhörer.
Dann wird es wieder etwas ruhiger in der Schloßkapelle: Das François de Ribaupierre/Rupert Stamm Duo haben ein Projekt, für das die Schlosskapelle wohl extra gebaut wurde: die Klarinettenklänge des Schweizers François Ribaupierre entfalten hier zusammen mit dem Sound des Vibraphons von Ruppert Stamm sphärische Klänge.
Den Abschluss im Pädagogischen Zentrum macht Jeff Cascaro mit seiner Band. Der Professor für Jazzgesang an der Weimarer Musikhochschule gilt spätestens seit 2006 als jemand, der das Erbe von Ray Charles, Wilson Picket und Marvin Gaye in unseren Breiten weiterentwickeln kann. Die WAZ befand: „Die Passion zu Soul, Jazz  und Rhythm & Blues spürt man bei jeder Note.  ...als habe Cascaro das Wesentliche aus 40 Jahren Rhythm & Blues zusammengetragen.“
Die Zitadellen Jazznacht zeichnen wieder viele Dinge aus: Ein herrliches Ambiente, hevorragende Musiker, abwechslungsreichen Jazz und … ein tolles Publikum.

Der Eintritt zur  Zitadellen-Jazznacht beträgt 15 Euro für Mitglieder, 19 Euro für Gäste sowie nur an der Abendkasse 10 Euro für Studierende (bitte gültigen Studienausweis vorlegen). Schüler bis 18 Jahre haben freien Eintritt. Karten sind im Vorverkauf ab Mitte April beim Jülicher Musikstudio Comouth, Große Rurstraße 72 a, Tel. 02461 / 4949, erhältlich.

Kartenvorverkauf

Musikstudio Comouth
Große Rurstrasse 72a
52428 Jülich
Tel (02461) 4949